Rückblick: Wildbienenhotelbau mit der Naturschutzjugendgruppe (NAJU) und den Sportfischern Schönaich/Steinenbronn am 14.7.2018

 

Als uns Herr Bacher von den Fischern fragte, ob wir mit den Jugendlichen beider Vereine gemeinsam auf dem Vereinsgelände der Fischer in Schönaich ein großes Wildbienenhotel bauen möchten, waren wir alle von der Idee sofort begeistert.

 

Die größeren Kinder unserer Naturschutzjugendgruppe, die stets bei allen Arbeitseinsätzen tüchtig helfen, wollten alle mitmachen. Unsere jungen Profis wissen natürlich, dass Wildbienen völlig ungefährlich sind und weil die Wildbienen vom Aussterben bedroht sind, man da etwas dagegen machen muss. Am vergangenen Samstag hatten dann schließlich 3 unserer jungen Naturschützer Zeit, zu helfen. Die Fischer hatten bereits alles gut vorbereitet. So konnte es losgehen. Von unserer NABU-Nachbargruppe kam noch ein Wildbienenexperte aus Echterdingen dazu. Er hat schon viele „Hotels“ gebaut und beantwortete uns alle Fragen, die wir noch hatten. Mit seinem mitgebrachten Material und Geräten unterstütze er uns kräftig.

 

Sein Tipp: Bei Holzstücken nicht in die Jahresringe bohren, wie man das oft sieht. Dort gibt es meist Risse, die schlecht für die Brut sind. Es ist besser durch die Rinde hindurch von der Seite zu bohren.

 

 

 

Es wurde gebohrt, bis die Bohrer glühten! Und zwar, wie der Experte empfiehlt, von der richtigen Seite aus.

 

Dosen wurden mit hohlen Halmen gefüllt. Die Halme wurden vorher noch sauber ausgebohrt und in die Dose Gips gefüllt, so dass Vögel die Halme nicht herausziehen können. 

 

Nach 5 Stunden ist das Hotel nun zwar noch nicht ganz fertig, aber kann durchaus schon bewundert werden. Unten kann sogar noch ein Igel einziehen.

 


Uns allen hat es Spaß gemacht! 

 

Wir danken den Fischern, namentlich besonders Herrn Norbert Bacher, für die Idee, uns miteinzubeziehen, die gute Organisation und Getränke und Grillvesper, was uns an diesem heißen Tag sehr willkommen war. Unseren NAJU-Kindern sage ich danke für euren klasse Einsatz!

 

Susanne Frisch, NAJU